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VMware:PartitionAlignment

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Bei virtuellen Maschinen mit Windows Betriebssystem und Versionen kleiner als Server 2008 / Windows Vista tritt ein Phänomen auf, welches im Englischen als "Partition Missalignment" bezeichnet wird. Hierbei geht es darum, die primären und logischen Partitionen an den Grenzen der physikalischen Sektoren/Blöcke der unterliegenden Strukturen (VMFS/SAN) auszurichten, um sicherzustellen, dass für eine Transaktion immer möglichst wenig Blöcke vom SAN gelesen bzw. auf das SAN geschrieben werden müssen.

Eine falsche Einstellung hat teilweise gravierende Performanceeinbrüche zur Folge (vmware spricht von bis zu 25% Leistungsverlußt) und sollte daher unbedingt vermieden werden!

Ab Server 2008 / Windows Vista sorgen die Installationsroutinen selbsständig für eine korrekte Ausrichtung der Partitionen. Für alle älteren Betriebssysteme muss man selber vorsorgen. Hierbei hilft das mitgelieferte Tool DISKPART welches seit Windows Server 2003 zum Standard Lieferumfang jeder Windows Installation gehört und bei Windows 2000 nachgerüstet werden kann.

Ein einfaches Script zum Anlegen der Partition erledigt die Aufgabe:

@echo off 
rem Create and Format C partition
rem We don’t want to overwrite existing data! 
if exist C:\ goto HALT 
 
rem Create Diskpart Script 
echo select disk 1 >DiskPart.txt 
echo create partition primary align=64>>DiskPart.txt (§)
echo assign letter=C>>DiskPart.txt
echo active>>DiskPart.txt
echo rescan>>DiskPart.txt

rem Create Partition 
DiskPart /s DiskPart.txt 

rem Format Partition 
format c: /FS:NTFS /q /y
goto EXIT 
:HALT 
rem Return ACCESS DENIED
set ERRORLEVEL=5 

:EXIT

§ Hier sollte das alignment an die Blockgröße des SAN angepasst werden oder gleich ein Vielfaches davon genommen werden. Der Wert sollte aber immer durch 64 teilbar bleiben. Als gut herausgestellt haben sich scheinbar Werte, die durch 4096 teilbar sind!


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