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Mandatory Profil - Auswahl der Vorlage dafür

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Wenn Ihr euch einmal meinen Artikel "Wie wann warum speichert JumpingProfiles Registry-Werte" durchlest werdet Ihr feststellen das man schon im Mandatory Profil Werte für die Benutzer vorgeben kann.
Zum Beispiel wird ein Musterbenutzer einmal an der Umgebung angemeldet und eine Grundkonfiguration vorgenommen – Sprach-, Währungs- und Datumformat, Grundkonfiguration von Programmen und so weiter.
Dann nimmt man dieses Profil und benennt die NTUSER.DAT im in NTUSER.MAN - einfach oder? ==> NEIN!

Zum einen ist zu Bedenken, ob die Voreinstellungen im Mandatory Profil bei allen Programmen sinnvoll ist. Insbesondere bei Programmen mit häufigen Versionswechseln müsste dann ggf. jedes Mal das Mandatory Profil angepasst werden – was in einer GroupLogin.dat leichter zu ändern wäre.
JumpingProfiles funktioniert auch problemlos mit einem Mandatory Profil das aus dem "Default User Profil" erstellt wird – also mit einer minimalen NTUSER.DAT.
Die Werte die bei einer Erstanmeldung gesetzt werden / entstehen / notwendig sind werden dann in der JPUser.dat des Benutzers gesichert – oder durch den Administrator für alle in der GroupLogin.dat oder GroupInit.dat vorgegeben.
Das Mandatory Profil sollte aus vorstehenden Gründen immer für die jeweilige Umgebung passend erstellt werden. Deshlab liegt JumpingProfiles auch kein pauschales Musterprofil bei, dies wäre Fehlerträchtig. Zudem gab es wohl rechtliche Gründe seitens Microsoft.

Grundsätzlich kann es später problematisch werden, Werte vom Mandatory Profil in eine Gruppenkonfiguration in der GroupLogin.dat oder in die JPUser.dat zu überführen.
Zudem gelten Werte im Mandatory Profil immer für alle – wird es ausgewechselt oder geändert so sind immer gleich alle Benutzer betroffen, nicht nur einzelne Gruppen.
Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass das Mandatory Profil in der Regel nur einmal erstellt - und danach aber bis zum Wechsel der Umgebung nicht mehr angefasst wird.


Und welcher Basis soll nun das Mandatory Profil erstellt werden?

Nachfolgend ein Vergleich der Vor- und Nachteile bei der Verwendung eines Mandatory Profils auf Basis des „Default User“ Profiles oder eines Bereits vorhandenen Benutzerprofils:

Default User Profil Vorhandener Benutzer / Musterbenutzer
Vorteile: Vorteil:
Vorgabe von nur Initialen Werten Eventuell noch schnellere Anmeldung da weniger Werte durch JumpingProfiles geschrieben werden müssen
Individuellere persönliche Anpassungen möglich Kleinere JPUser.dat Dateien
Keine Probleme mit eventuell bereits gesetzten Schlüsseln und Werten Werte stehen schon vor dem Start von JumpingProfiles zur Verfügung.
Wenn Werte durch Gruppenkonfigurationen vorgegeben werden ist nur die Gruppe betroffen, nicht gleich alle Benutzer  
Nachteile: Nachteil:
Größere JPUser.dat Dateien Bei falschen Werten muss das Manadatory Profil geändert werden oder der Wert durch die GroupLogin.dat korrigiert/gelöscht werden
Ggf. stehen Werte erst zu spät zur Verfügung Alle Benutzer sind unmittelbar von Änderungen Betroffen.


Hinweis 1:

Auch im Mandatory Profil auf Basis des Default User können natürlich Schlüssel angepasst werden damit diese schon vor dem Start von JumpingProfiles zur Verfügung stehen.


Hinweis 2:

Im Zweifelsfall nehmen Sie das Default User Profil.


Denkanstoß:

Je nachdem wie das Mandatory Profil eingebunden wird (Benutzerkonfiguration / Gruppenrichtlinie) können Sie auch mehrere Mandatory Profile gleichzeitig haben, z.B. für verschiedene Sprachen.




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