Seafile Server - Installation auf Ubuntu 14.04.x LTS mit ISPConfig

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Im Gegensatz zum Artikel mit Ubuntu 12.04.x LTS Installiere ich hier nach /home/seafile - das liegt daran das mein neuer Root-Server schlichtweg dort seinen ganzen Speicherplatz hat.
Das ganze habe ich auf einem Ubuntu 14.04.1 LTS installiert auf dem ich auch ISPConfig zur Verwaltung nutze.
Als Webserver nutze ich wie immer Apache - doch das ist nur bei der Absicherung mit einem Zertifikat interessant.

Important.png
Hinweis: Ich beschreibe hier die Installation der Seafile Version 3.1.7 - die Anleitung funktioniert aber 1:1 genauso für die neue Seafile Version 4.1.2!!! Auch die Synchronisierung des Seafile-Clients ausschliesslich über https!!!


Benötigte Pakete installieren

Folgende Programmpakte sollten Installiert sein:

apt-get install mysql-server python-setuptools python-simplejson python-imaging python-mysqldb default-jre




Seafile Benutzer und Verzeichnisse anlegen

Wir erstellen einen Benutzer seafile dessen Home-Verzeichnis gleichzeitig unser Seafile-Installationsordner ist. Den Pfad müsst Ihr ggf. an eure Wünsche oder Verhältnisse anpassen, bei mir ist der ganze freie Speicherplatz unter /home da ich beim Setup des Servers nicht darüber nachgedacht habe und den Vorschlag des Providers angenommen habe

adduser --disabled-login --gecos "Seafile" seafile --home /home/seafile/

Nun legen wir noch einen symbolischen Link an (Warum steht am Ende dieses Abschnittes):

ln -s /home/seafile /var/lib/seafile

Wir wechseln auf diesen eben neu erstellten Benutzer:

su - seafile

und sind dann automatisch im Heimatverzeichnis des Benutzers - also in

/home/seafile/

Wir erstellen nun einen neuen Ordner haiwen und wechseln in diesen:

mkdir haiwen
cd haiwen

Warum haiwen? Und warum der symbolische Link nach /var/lib/seafile? Nun, dann halten wir uns an das vorgschlagene Schema der Seafile-Entwickler - und alle Beispiele und Anleitungen aus dem Internet sollte ohne Änderungen funktionieren. Der Ordner heisst "haiwen" weil Seafile wohl so im Chinesischen genannt wird.

Important.png
Hinweis: Mit su - seafile wechselt Ihr ja zum Benutzer seafile - mit exit landet Ihr wieder in eurer ursprünglichen Sitzung




Seafile herunterladen und installieren

Die Dateien die wir herunterladen müssen wir nur entpacken und sind sofort lauffähig.
Also laden wir die Dateien für den Server herunter und enpacken einfach direkt in das Zielverzeichnis.

32 oder 64Bit:
Ich musste bei meinem angemieteten Server auch erst schauen mit was der vorinstalliert ist.
gebt in der Bash einfach ein

uname -m

ein. Wenn in der Ausgabe NICHT ein

x86_64

steht habt Ihr eine 32Bit Maschine! bei der steht dann z.B.

i686

Ladet die passende Version für euch dann herunter, Falls die Links hier nicht mehr funktionieren:
Die Downloadseite bekommt Ihr unter http://seafile.com/en/download/
Herunterladen und entpacken wollen wir die Server for generic Linux

32Bit

wget https://bitbucket.org/haiwen/seafile/downloads/seafile-server_3.1.7_i386.tar.gz
tar xzfv seafile-server_3.1.7_x86-64.tar.gz


64Bit

wget https://bitbucket.org/haiwen/seafile/downloads/seafile-server_3.1.7_x86-64.tar.gz
tar xzfv seafile-server_3.1.7_x86-64.tar.gz


In beiden Fällen haben wir hinterher einen Ordner "seafile-server-3.x.x"
Die heruntergeladene Datei verschieben wir in den Ordner "installed":

mkdir installed
mv seafile-server_* installed

so das wir hinterher die folgende Ordnerstruktur haben:

/var/lib/seafile/haiwen
                 ├── installed
                 │   └── seafile-server_3.1.6_i386.tar.gz
                 └── seafile-server-3.1.6
                     ├── check_init_admin.py
                     ├── runtime       
                     ├── seafile     
                     ├── seahub     
                     ├── setup-seafile-mysql.py  
                     ├── setup-seafile.sh
                     ├── reset-admin.sh       
                     ├── seaf-fuse.sh  
                     ├── seafile.sh  
                     ├── seahub.sh  
                     ├── setup-seafile-mysql.sh  
                     └── upgrade

Die Entwickler haben geplant, das die eigentlichen Konfigurationsdateien etc. gleich im "haiwen" Verzeichnis liegen. Dann kann man eine neuere Version daneben installieren und dann Upgraden.



MySQL Datenbanken in ISPConfig anlegen

Vorweg - warum um himmelswillen Nutzen die da 3 verschiedenen Datenbanken für eine Software? Wenn Ich mir die Tabellen in den 3 Datenbanken anschaue gibt es keine Überschneidungen, die hätten also auch alles in EINE datenbank packen können - und vom Setup ist das auch möglich.
Nun bin ich aber ein Schisser und nehme doch die 3 Datenbanken ... weil sich die programmierer ggf. auf die Dreiteilung verlassen und bei einem Update alles den Bach herunter gehen könnte.
Ohne ISPConfig würden die Datenbanken und den Benutzer in dieser wie folgt anlegen: (als Benutzer root, ggf. sudo!)

mysql -uroot -p
create database `ccnet-db` character set = 'utf8';
create database `seafile-db` character set = 'utf8'; 
create database `seahub-db` character set = 'utf8';
create user 'seafile'@'localhost' identified by 'seafile';
GRANT ALL PRIVILEGES ON `ccnet-db`.* to `seafile`@`localhost`;
GRANT ALL PRIVILEGES ON `seafile-db`.* to `seafile`@`localhost`;
GRANT ALL PRIVILEGES ON `seahub-db`.* to `seafile`@`localhost`;
FLUSH PRIVILEGES;
exit
 

Da wir aber einen Server mit ISPConfig haben gehen auf die ISPConfig Oberfläche und unter

Webseiten - Webseiten - Webseite

legen wir eine neue Subdomain für Seafile an. Alternativ müsst Ihr die Datenbanken gleich auf eine vorhandene Webseite "buchen".

Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-001.png

Im Detail:

Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-002.png

Danach gehen legen wir zunächst den Datenbank-Benutzer an:

Webseiten - Datenbanken - Datenbank Benutzer
Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-003.png

und nun unter

Webseiten - Datenbanken - Datenbanken

die neuen 3 Datenbanken (namen habe ich angepasst, Zumeinen stehen die 3 Datenbanken nun zusammen dank des Präfix seafile_, zum anderen verbietet ISPConfig ein - im Namen)

seafile_ccnet_db
seafile_seafile_db
seafile_seahub_db

nach folgendem Schema:

Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-004.png
Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-005.png
Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-006.png

Der neue Datenbankbenutzer ist:

Benutzer: dbseafileuser
Passwort: habtihrgewählt

Bei allen 3 Datenbanken habt Ihr die gleiche Webseite und den gleichen Datenbank-benutzer ausgewählt!
Und in ISPConfig sollte es in etwas so aussehen:

Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-007.png




Setup ausführen

Wir arbeiten weiter in der Anmeldung als Benutzer seafile (su - seafle) und führen das Setup von Seafile mit MySQL aus:

cd /home/seafile/haiwen/seafile-server-*
./setup-seafile-mysql.sh

Die Dialoge beantwortet Ihr wie folgt:

  Checking python on this machine ...
  Checking python module: setuptools ... Done.
  Checking python module: python-imaging ... Done.
  Checking python module: python-mysqldb ... Done.

-----------------------------------------------------------------
This script will guide you to setup your seafile server using MySQL.
Make sure you have read seafile server manual at

        https://github.com/haiwen/seafile/wiki

Press ENTER to continue
-----------------------------------------------------------------

Wir drücken brav auf ↵ Enter:

Servername

What is the name of the server? It will be displayed on the client.
3 - 15 letters or digits
[ server name ] MySeafile

Der Name den Ihr angebt dient nur zur Anzeige im Webbrower / Client, kann also auch ein Fantasiebegriff sein.


IP oder DNS-Name

What is the ip or domain of the server?
For example: www.mycompany.com, 192.168.1.101
[ This server's ip or domain ] seafile.znil.net

Der DNS-Name eures Servers oder die IP-Adresse - Ersetzt also das seafile.znil.net durch eure Adresse!


Verwendeter Port ccnet

Im Zweifel bestätigt die nächsten Frage mit ↵ Enter und nutzt damit den Standardport für Seafile:

Which port do you want to use for the ccnet server?
[ default "10001" ] 10001



Speicherort der Seafile-Daten

Where do you want to put your seafile data?
Please use a volume with enough free space
[ default "/home/seafile/haiwen/seafile-data" ]

Den Pfad wiederum einfach mit ↵ Enter bestätigen:


Verwendeter Port Seafile

Which port do you want to use for the seafile server?
[ default "12001" ] 12001



Verwendeter Port Seafile http-Server

Which port do you want to use for the seafile httpserver?
[ default "8082" ] 8082

Dahinter finden wir hinterher die Seafile-Webseite


Datenbank ccnet erstellen

-------------------------------------------------------
Please choose a way to initialize seafile databases:
-------------------------------------------------------

[1] Create new ccnet/seafile/seahub databases
[2] Use existing ccnet/seafile/seahub databases 

[ 1 or 2 ] 1

Da dies eine Neuinstallation ist wählen wir die 1, später bei Updates würde man die 2 nehmen.


MySQL-Server Einstellungen

Die nächsten Fragen sind für die Verbindung zu den MySQL Datenbanken:

What is the host of mysql server?
[ default "localhost" ]

What is the port of mysql server?
[ default "3306" ]

What is the password of the mysql root user?
[ root password ] 

verifying password of user root ...  done 
Important.png
Hinweis: Wenn euer root benutzer KEIN Kennwort für mysql hat könnt Ihr mit
mysqladmin -u root password "geheim"
eines setzen! (Eine von vielen Möglichkeiten} Ohne Kennwort für den root Benutzter funktioniert das Setup nicht


Enter the name for mysql user of seafile. It would be created if not exists.
[ default "root" ] dbseafileuser

Enter the password for mysql user "seafile":
[ password for seafile ]

verifying password of user seafile ...  done

Enter the database name for ccnet-server:
[ default "ccnet-db" ] seafile_ccnet_db

Enter the database name for seafile-server:
[ default "seafile-db" ] seafile_seafile_db

Enter the database name for seahub:
[ default "seahub-db" ]

---------------------------------
This is your configuration
---------------------------------
 
    server name:            ZNIL
    server ip/domain:       seafile.znil.net
    ccnet port:             10001

    seafile data dir:       /home/seafile/haiwen/seafile-data
    seafile port:           12001
    httpserver port:        8082

    database:               create new
    ccnet database:         seafile_ccnet_db
    seafile database:       seafile_seafile_db
    seahub database:        seafile_seahub_db
    database user:          dbseafileuser



---------------------------------
Press ENTER to continue, or Ctrl-C to abort
---------------------------------

Mit einem Druck auf ↵ Enter geht es los:

Generating ccnet configuration ... 

done
Successly create configuration dir /var/lib/seafile/haiwen/ccnet.
Generating seafile configuration ...

Done.
done
Generating seahub configuration ...

----------------------------------------
Now creating seahub database tables ...

----------------------------------------
Loading ccnet config from /home/seafile/haiwen/ccnet
Loading seafile config from /home/seafile/haiwen/seafile-data
Creating tables ...
Creating table django_content_type
Creating table django_session
Creating table registration_registrationprofile
Creating table captcha_captchastore
Creating table api2_token
Creating table api2_tokenv2
Creating table avatar_avatar
Creating table avatar_groupavatar
Creating table base_uuidobjidmap
Creating table base_filediscuss
Creating table base_filecontributors
Creating table base_userstarredfiles
Creating table base_dirfileslastmodifiedinfo
Creating table base_filelastmodifiedinfo
Creating table base_userenabledmodule
Creating table base_groupenabledmodule
Creating table base_userlastlogin
Creating table base_commandslastcheck
Creating table base_innerpubmsg
Creating table base_innerpubmsgreply
Creating table base_devicetoken
Creating table contacts_contact
Creating table wiki_personalwiki
Creating table wiki_groupwiki
Creating table group_groupmessage
Creating table group_messagereply
Creating table group_messageattachment
Creating table group_publicgroup
Creating table message_usermessage
Creating table message_usermsglastcheck
Creating table message_usermsgattachment
Creating table notifications_notification
Creating table notifications_usernotification
Creating table options_useroptions
Creating table profile_profile
Creating table profile_detailedprofile
Creating table share_anonymousshare
Creating table share_fileshare
Creating table share_uploadlinkshare
Creating table share_privatefiledirshare
Installing custom SQL ...
Installing indexes ...
Installed 0 object(s) from 0 fixture(s)

creating seafile-server-latest symbolic link ...  done




-----------------------------------------------------------------
Your seafile server configuration has been finished successfully.
-----------------------------------------------------------------

run seafile server:     ./seafile.sh { start | stop | restart }
run seahub  server:     ./seahub.sh  { start <port> | stop | restart <port> }

-----------------------------------------------------------------
If you are behind a firewall, remember to allow input/output of these tcp ports:
-----------------------------------------------------------------

port of ccnet server:         10001
port of seafile server:       12001
port of seafile httpserver:   8082
port of seahub:               8000

When problems occur, Refer to

        https://github.com/haiwen/seafile/wiki

for information.



Fertige Verzeichnisstruktur:

Nun sollten die Verzeichniss wie folgt aussehen:

tree -d -L 3 /home/seafile/haiwen/
/home/seafile/haiwen/
├── ccnet
├── conf
├── installed
├── seafile-data
│   └── library-template
├── seafile-server-3.1.0
│   ├── runtime
│   ├── seafile
│   │   ├── bin
│   │   ├── docs
│   │   ├── lib
│   │   └── lib64
│   ├── seahub
│   │   ├── locale
│   │   ├── media
│   │   ├── seahub
│   │   ├── sql
│   │   ├── subdomain
│   │   ├── thirdpart
│   │   └── tools
│   └── upgrade
│       ├── sql
│       └── win32
├── seafile-server-latest -> seafile-server-3.1.0
└── seahub-data
    └── avatars
        └── groups



Der erste Start ...

Wir starten nun das erste Mal die Seafile-Dienste (immer noch als Benutzer seafile):

/home/seafile/haiwen/seafile-server-latest/seafile.sh start
/home/seafile/haiwen/seafile-server-latest/seahub.sh start

Beim aller ersten Start von seahub.sh fragt er euch nach einem Administrations-Account:

Starting seahub at port 8000 ... 

----------------------------------------
It's the first time you start the seafile server. Now let's create the admin account
----------------------------------------

What is the email for the admin account?
[ admin email ] test@test.test

What is the password for the admin account?
[ admin password ]

Enter the password again:
[ admin password again ]



----------------------------------------
Successfully created seafile admin
----------------------------------------



Loading ccnet config from /home/seafile/haiwen/ccnet
Loading seafile config from /home/seafile/haiwen/seafile-data

Seahub is started

Done.

Nun könnt Ihr euch an der Seafile-Webseite mit dem eben erstellten Account anmelden!



Anmeldung an Webseite

Habt Ihr alles auf Standard gelassen ist die Webseite unter

http://123.123.123.123:8000
http://eurerDNS-Name:8000

zu erreichen:

Seafile-Ubuntu14.04-ISPConfig-008.png




Seafile beim Systemstart automatisch starten

Als Quelle habe ich mich an diesem Beispiel hier orientiert: https://github.com/haiwen/seafile/wiki/Start-seafile-server-at-system-bootup
Wir arbeiten wieder als root (NICHT als Benutzer seafile):

nano /etc/init.d/seafile-server

und fügen folgendes ein:

#!/bin/bash
### BEGIN INIT INFO
# Provides:          Seafile Server
# Required-Start:    $remote_fs $syslog
# Required-Stop:     $remote_fs $syslog
# Default-Start:     2 3 4 5
# Default-Stop:      0 1 6
# Short-Description: Start Seafile-Daemon at boot time
# Description:       Enable service provided by Seafile.
### END INIT INFO
 
# Change the value of "user" to your linux user name
user=seafile
 
# Change the value of "seafile_dir" to your path of seafile installation
seafile_dir=/home/seafile/haiwen
script_path=${seafile_dir}/seafile-server-latest
seafile_init_log=${seafile_dir}/logs/seafile.init.log
seahub_init_log=${seafile_dir}/logs/seahub.init.log
 
# Change the value of fastcgi to true if fastcgi is to be used
fastcgi=false
# Set the port of fastcgi, default is 8000. Change it if you need different.
fastcgi_port=8000
 
case "$1" in
        start)
                sudo -u ${user} ${script_path}/seafile.sh start >> ${seafile_init_log}
                if [  $fastcgi = true ];
                then
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh start-fastcgi ${fastcgi_port} >> ${seahub_init_log}
                else
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh start >> ${seahub_init_log}
                fi
        ;;
        restart)
                sudo -u ${user} ${script_path}/seafile.sh restart >> ${seafile_init_log}
                if [  $fastcgi = true ];
                then
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh restart-fastcgi ${fastcgi_port} >> ${seahub_init_log}
                else
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh restart >> ${seahub_init_log}
                fi
        ;;
        stop)
                sudo -u ${user} ${script_path}/seafile.sh $1 >> ${seafile_init_log}
                sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh $1 >> ${seahub_init_log}
        ;;
        *)
                echo "Usage: /etc/init.d/seafile {start|stop|restart}"
                exit 1
        ;;
esac

Nun machen wir die Datei noch ausführbar:

chmod 755 /etc/init.d/seafile-server

Nun noch ein

update-rc.d seafile-server start 99 2 3 4 5 . stop 5 0 1 6 .

und der Seafile-Server startet beim Hochfahren - und wird beim Herunterfahren ebenfalls beendet - und zwar nach/vor dem MySQL Server
Der Dienst lässt sich in Zukunft auch per

service seafile-server start
service seafile-server stop
service seafile-server restart

steuern.

Nachtrag: je nach System kann das Problem auftauchen das der Seafile-Dienst bei einem Reboot nicht startet. Dies liegt augenscheinlich daran das der Seafile zu früh startet und der MySQL-Server dann noch nicht zur Verfügung steht. Eigentlich sollte das System die Abhängigkeit erkennen, klappt aber nicht immer.
Meine "Quick&Dirty" Lösung ist das ich den Start von Seafile zusätzlich in einen CronJob gepackt habe:

crontab -e

und dann folgende Zeilen ergänzen:

@reboot sleep 120 && service seafile-server start
@reboot sleep 240 && service seafile-server start

Nach einem Neustart versucht er nach 2 und nach 4 Minuten den Dienst noch einmal zu startet. Läuft dieser schon passiert nichts. So ist Seafile nach einem Reboot auf jeden Fall gestartet.



Server mit SSL / HTTPS über Apache absichern

Auf meinem Server ist als Webserver der Apache 2 installiert.
Seafile arbeitet im Moment noch an allem vorbei (auch wenn wir im ISPConfig die Domäne schon angelegt haben), also müssen wir im ersten Schritt das ganze auf Apache 2 umbauen.



Schritt 1: Umbau auf http Port 80

So, zunächst biegen wir den Zugriff von Port 8000 auf Port 80 um - man kann den Seafile-Server dann also unter seiner Subdomain oder Domain erreichen ohne den Port angeben zu müssen - allerdings noch per http ohne Verschlüsselung. Wenn das funktioniert können wir im Anschluss auf https umbauen.
Als Vorlage habe ich mich an dieser Anleitung orientiert: https://github.com/haiwen/seafile/wiki/Deploy-Seafile-with-apache

Zunächst installieren wir die noch benötigten Komponenten nach:

apt-get install python-flup libapache2-mod-fastcgi


Dann Konfigurieren wir Apache für die Verwendung von FastCGI, dem ReWrite und dem Proxy Modul (SSL ist schon mal für den nächsten Abschnitt mit drin):

a2enmod rewrite
a2enmod fastcgi
a2enmod proxy_http
a2enmod ssl

und dann müssen wir den Apache Webserver einmal neu starten:

service apache2 restart


Als nächstes bearbeiten wir die apache2.conf:

nano /etc/apache2/apache2.conf

und gehen ganz ans Ende. Dort fügen wir folgende Zeile ein:

FastCGIExternalServer /var/www/seahub.fcgi -host 127.0.0.1:8000

Die Datei /var/www/seahub.fcgi wird und muss es nicht wirklich geben und ist nur ein Platzhalter - es kommt auf den lokalen Port 8000 dahinter an.


Jetzt ändern wir noch die .vhost Datei der von euch angelegten Subdomain. Der Name der Datei lautet

/etc/apache2/sites-available/eure.sub.domain.vhost

Meine Subdomain heisst seafile.znil.net, also muss ich die folgende Datei nehmen

nano /etc/apache2/sites-available/seafile.znil.net.vhost

Löscht den GANZEN Inhalt und fügt statt dessen folgendes ein:

<VirtualHost *:80>
  ServerName seafile.znil.net
  DocumentRoot /var/www
  Alias /media  /home/seafile/haiwen/seafile-server-latest/seahub/media
  RewriteEngine On
  <Location /media>
   Require all granted
  </Location>
  #
  # seafile httpserver
  #
  ProxyPass /seafhttp http://127.0.0.1:8082
  ProxyPassReverse /seafhttp http://127.0.0.1:8082
  RewriteRule ^/seafhttp - [QSA,L]
  #
  # seahub
  #
  RewriteRule ^/(media.*)$ /$1 [QSA,L,PT]
  RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
  RewriteRule ^(.*)$ /seahub.fcgi$1 [QSA,L,E=HTTP_AUTHORIZATION:%{HTTP:Authorization}]
</VirtualHost>


Dann ändern wir die

nano /home/seafile/haiwen/ccnet/ccnet.conf

und entfernen bei

SERVICE_URL = http://seafile.znil.net:8000

die :8000 am Ende:

SERVICE_URL = http://seafile.znil.net


Als nächsten die

nano /home/seafile/haiwen/seahub_settings.py

Dort hängen wir als letzte Zeile diese hier an:

HTTP_SERVER_ROOT = 'http://seafile.znil.net/seafhttp'



Nun müssen wir noch das Startscript des Seafile-Servers anpassen:

nano /etc/init.d/seafile-server

Findet die Zeilen

# Change the value of fastcgi to true if fastcgi is to be used
fastcgi=false

und ändert diese um auf

# Change the value of fastcgi to true if fastcgi is to be used
fastcgi=true



Jetzt haben wir alles und müssen nur noch die Dienste neu starten:

service apache2 restart
service seafile-server restart


JETZT solltet Ihr euren Seafile-Server unter

http://subdomain.domain.suffix

erreichen können.
Und zwar könnt Ihr eueren Server jetzt nur noch über diese Adresse erreichen - der Zugriff über Port 8000 funktioniert nicht mehr.



Schritt 2: Umbau von http auf https

So, wenn der Zugriff über http:// läuft ist das Schlimmste geschafft - wo in welche Datei alles muss damit es auch unter ISPConfig noch funktioniert - da habe ich eine Weile probieren müssen.

Zertifikat erstellen

Wir bauen uns hier nun ein selbstsigniertes Zertifikat. Wenn Ihr ein richtiges habt dann legt es einfach an entsprechender Stelle ab.
Wir wechseln ins Seafile Verzeichnis und legen einen neuen Ordner an:

cd /home/seafile/haiwen
mkdir certificates
cd certificates/

Dann erstellen wir mit openssl den Schlüssel und das Zertifikat:

openssl genrsa -out privkey.pem 2048
openssl req -new -x509 -key privkey.pem -out cacert.pem -days 3650

Er stellt euch nach dem 2. Befehl ein paar Fragen, wichtig ist aber nur die Antwort auf die folgende:

Common Name (e.g. server FQDN or YOUR name) []:seafile.znil.net

Hier müsst ihr unbedingt den Domänennamen angeben wie Ihr diesen auch im Webbrowser eintippt!

Nun müsstest Ihr 2 Dateien haben im Ordner certificates:

/home/seafile/haiwen/certificates/
├── cacert.pem
└── privkey.pem



Apache konfiguration anpassen

Zunächst muss - wen noch nicht geschehen - die SSL Unterstützung in Apache aktiviert werden:

a2enmod ssl

Dann bearbeiten wir noch mal die Datei

nano /etc/apache2/sites-available/seafile.znil.net.vhost

und ändern den unteren Abschnitt wie folgt (Fett ist neu/geändert)

<VirtualHost *:443>
  ServerName seafile.znil.net
  DocumentRoot /var/www
  Alias /media  /home/seafile/haiwen/seafile-server-latest/seahub/media

  SSLEngine On
  SSLCertificateFile /home/seafile/haiwen/certificates/cacert.pem
  SSLCertificateKeyFile /home/seafile/haiwen/certificates/privkey.pem

  RewriteEngine On

  <Location /media>
   Require all granted
  </Location>

  #
  # seafile httpserver
  #
  ProxyPass /seafhttp http://127.0.0.1:8082
  ProxyPassReverse /seafhttp http://127.0.0.1:8082
  RewriteRule ^/seafhttp - [QSA,L]

  #
  # seahub
  #
  RewriteRule ^/(media.*)$ /$1 [QSA,L,PT]
  RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
  RewriteRule ^(.*)$ /seahub.fcgi$1 [QSA,L,E=HTTP_AUTHORIZATION:%{HTTP:Authorization}]
</VirtualHost>

Seafile Konfiguration anpassen

Jetzt muss Seafile selbst noch wissen das wir https:// nutzen:

 nano /home/seafile/haiwen/ccnet/ccnet.conf

und dort die Zeile

SERVICE_URL = http://seafile.znil.net

auf

SERVICE_URL = https://seafile.znil.net

ändern.
Und noch in der

nano /home/seafile/haiwen/seahub_settings.py

die Zeile

HTTP_SERVER_ROOT = 'http://seafile.znil.net/seafhttp'

in

HTTP_SERVER_ROOT = 'https://seafile.znil.net/seafhttp'

ändern.

Wieder alle Dienste neu starten:

service apache2 restart
service seafile-server restart

und nun erreichen wir Seafile unter

https://subdomain.domain.suffix

Bei einem selbst erstellten Zertifikat bekommt Ihr nun eine Sicherheitswarnung (ich habe es bei mir in die Vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen importiert, dann ist Ruhe)



Nachtrag

Warning.png
Warnung: Ich habe die .vhost direkt bearbeitet! Davon weis ISP-Config aber nichts. Ergo passt auf - wenn Ihr im Webinterface von ISPConfig etwas für diese Subdomain ändert, wird ISPConfig eure Änderungen wieder Überschreiben!

Mal nur als Hinweis: Wenn Ihr nur den Seafile-Client verwendet und nicht die Webseite, braucht der seahub Dienst auch gar nicht erst gestartet werden.

Wenn Ihr das Design der Seafile-Webseite anpassen wollt so findet Ihr hier Tipps dafür:

https://github.com/haiwen/seafile/wiki/Seahub-customization


Die Konfiguration lässt sich noch verfeinern, z.B. mit Quotas etc. - Dazu gibt es hier eine Seite:

https://github.com/haiwen/seafile/wiki/Seafile-server-configuration-options




Upgrade der Version 3 auf 4

Wenn Ihr neu installiert könnt ihr gemäß der vorstehenden Anleitung auch gleich die neue Version 4.0.1 nutzen - ALLE Schritte sind identisch, inklusive der Apache Reverse Proxy Konfiguration!

Falls Ihr schon auf der 3er version seit und nun auf die 4er Version aktualiseren wollt - das habe ich in dieser Anelitung beschrieben:




Alternatives Start-Script von Achim

Diese Version wartet auf den MySQL Server bevor es startet. Ich habe das Problem inzwischen anders gelöst - aber wollte diese Lösung erhalten:

#!/bin/bash
### BEGIN INIT INFO
# Provides:          Seafile Server
# Required-Start:    $remote_fs $syslog mysql
# Required-Stop:     $remote_fs $syslog mysql
# Default-Start:     2 3 4 5
# Default-Stop:      0 1 6
# Short-Description: Start Seafile-Daemon at boot time
# Description:       Enable service provided by Seafile.
### END INIT INFO
 
# Set max startup wait time in seconds
MAX_STARTUP_WAIT_TIME=30
CUR_STARTUP_WAIT_TIME=0
sF="+%Y-%m-%d:%H:%M:%S"
 
# Change the value of "user" to your linux user name
user=seafile
 
# Change the value of "seafile_dir" to your path of seafile installation
seafile_dir=/home/seafile/haiwen
script_path=${seafile_dir}/seafile-server-latest
seafile_init_log=${seafile_dir}/logs/seafile.init.log
seahub_init_log=${seafile_dir}/logs/seahub.init.log
 
# Change the value of fastcgi to true if fastcgi is to be used
fastcgi=false
# Set the port of fastcgi, default is 8000. Change it if you need different.
fastcgi_port=8000
 
case "$1" in
        start)
                echo "$(/bin/date $sF) Start Seafile"  >> ${seafile_init_log}
 
                MYSQL_STATUS=$(/sbin/initctl list |/bin/grep mysql | /usr/bin/awk '{print $2}')
 
                while [ $MYSQL_STATUS != "start/running," ]
                do
                        sleep 1
                        MYSQL_STATUS=$(/sbin/initctl list |/bin/grep mysql | /usr/bin/awk '{print $2}')
                        let CUR_STARTUP_WAIT_TIME+=1
 
                        if [ $CUR_STARTUP_WAIT_TIME -gt $MAX_STARTUP_WAIT_TIME ]
                        then
                                echo "$(/bin/date $sF) Cannot start Seafile because MySQL is not running!" >> ${seafile_init_log}
                                exit 1
                        fi
                done
 
                sudo -u ${user} ${script_path}/seafile.sh start >> ${seafile_init_log}
                if [  $fastcgi = true ];
                then
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh start-fastcgi ${fastcgi_port} >> ${seahub_init_log}
                else
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh start >> ${seahub_init_log}
                fi
        ;;
        restart)
                sudo -u ${user} ${script_path}/seafile.sh restart >> ${seafile_init_log}
                if [  $fastcgi = true ];
                then
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh restart-fastcgi ${fastcgi_port} >> ${seahub_init_log}
                else
                        sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh restart >> ${seahub_init_log}
                fi
        ;;
        stop)
                sudo -u ${user} ${script_path}/seafile.sh $1 >> ${seafile_init_log}
                sudo -u ${user} ${script_path}/seahub.sh $1 >> ${seahub_init_log}
        ;;
        *)
                echo "Usage: /etc/init.d/seafile {start|stop|restart}"
                exit 1
        ;;
esac




Kommentare

Kommentare


Jay

889 Tage zuvor
Punkte 0+-

THANK YOU! I have spent days trying to get Seafile installed with mysql and ssl. Using google translator I followed your instructions and it worked perfect! Thank you so much for putting this information out to help people.

Again, thank you very much.

Jay - USA

Maaz

858 Tage zuvor
Punkte 0+-
Vielen Dank, hat mir sehr geholfen!

BLinz

856 Tage zuvor
Punkte 0+-

Immer wieder gern :-) Und ich nutze diese Anleitung selbst regelmäßig.

Bernhard

biri

849 Tage zuvor
Punkte 0+-

spitzen anleitung, klappt und seafile gefällt mir gut ...... welche backup möglichkeiten gibt es ?? wo speichert der server jetzt die daten/files das man eventuell die ordner zum backup hätte ??

grüße

BLinz

849 Tage zuvor
Punkte 0+-

Wenn du 1:1 nach meiner Anleitung gegangen bist sind die eigentlichen Daten unter /home/seafile/haiwen/seafile-data/

Die Dateien werden Blockbasierend gespeichert - ein anders Wort wäre Dedupliziert. Du findest also nicht die tatsächlichen Dateien sondern nur die Blöcke aus denen diese bestehen.

Sichern müsstest du also den obigen Ordner, die Datenbanken, den "seahub-data", den "ccnet" und den "conf" Ordner ... oder gar nichts denn du hast ja von allen noch eine Kopie auf Platte. Wenn du Seafile mit mehrenen Nutzern einsetzt würde ich Seafile als VM installieren und die ganze VM sichern.

Bernhard

Emin

845 Tage zuvor
Punkte 0+-

Die Anleitung ist super. Alles lief auf Ubuntu 14.04 und ispconfig 3 tadellos, außer eines kleines Fehlers. Du hast für http /etc/apache2/sites-enabled/100-seafile.znil.net.vhost erstellt, aber als du es auf https umgestellt hast, hast du nano /etc/apache2/sites-available/100-seafile.znil.net.vhost benutzt. Mein Server hat den Link für http zwar ins sites-available erstellt, aber ohne "100-", deshalb wurde bei https ein neuer virtueller Host erstellt. Ich habe den vhost für https in sites-available erstellt und dann den symbolischen Link ins sites-enabled/ hinzuzufügen. Dann ging alles. Mir fehlt nur noch die Umleitung von http auf https. Das werde ich aber schon hinbekommen.

Nochmals vielen Dank

BLinz

844 Tage zuvor
Punkte 0+-

Mhh ja du hast recht - ich war doch unkonsequent - ich hab die Anleitung geändert das nur noch der Sites-Available Pfad genommen wird. Zudem muss ich mal schauen was ich wegen der neuen Seafile Version 4 anpassen muss ... eigentlich nichts meine ich, aber schauen wir mal.

Bernhard

BLinz

844 Tage zuvor
Punkte 0+-

Ein schneller Test ergab das die Version 4 sich 1:1 noch obiger Anleitung installieren lässt - die hat also weiterhin Bestand!

Bernhard

serior

831 Tage zuvor
Punkte 0+-

Mit Ubuntu 14.04/ispconfig 3 hat es bis inkl. http mit der Seafile-Version 4 problemlos geklappt. https habe ich wegen folgendem noch nicht ausprobiert. Für meinem Hauptdomain habe ich einen SSL-Certifikat, weshalb ich gerne über einen Suffix Seafile erreichen würde. Bsp.: https://znil.net/seafile Ist das möglich? Wenn ja, kannst du grob die Schritte aufzählen?

Einen herzlichen Dank für die Anleitung. Da braucht man gar nicht mitzudenken :)

serior

831 Tage zuvor
Punkte 0+-

Wenn ich Bspweise: seafile.znil.de/media eintippe, bekomme ich Apache-Log folgenden Fehler: [autoindex:error] [pid 2578] [client 2.246.108.29:38035] AH01276: Cannot serve directory /home/seafile/haiwen/seafile-server-latest/seahub/media/: No matching DirectoryIndex (index.html,index.cgi,index.pl,index.php,index.xhtml,index.htm) found, and server-generated directory index forbidden by Options directive. Ist das so gewünscht?

Bei anderen Suffixen hinter der Seafile-URL werden von Seafile ganz normal abgewiesen.

Achim

829 Tage zuvor
Punkte 0+-

Hi,

gibt es eine Möglichkeit eine Datei an einen Kommentar zu hängen? Die auto Formatierung hat arg heftig beim Eingefügten Script zu geschlagen! :(

Lässt sich der Post auh löschen?

Merci

Achim

Achim

829 Tage zuvor
Punkte 0+-

Hi zusammen,

ich hab seafile nach der Anleitung auf Ubuntu 14.04 installiert und es funzt eigendlich ganz gut, aber mit einer Ausnahme.

Da Ubuntu „upstart“ und init System-V im mix nutzt, hatte ich das problem das seafile bei einem reboot nicht startete. Das Problem ist hier, dass MySQL durch „upstart“ gestarted wird und seafile mit einem init script. Dabei wird das seafile script ausgeführt bevor MySQL gestarted ist. Leider funktioniert „insserv” (oder funktiniert das bei Ubuntu Trusty Tahr überhaupt noch?, startup dependencies) hier nicht. Daher hab ich das init Script von seafile ein wenig angepasst (quick and dirty, hatte keine Lust das ganze nach upstart zu portieren und zu testen :( ).

Das Script ist unten als MIME BASE64 encoded angehängt. Zum dekodieren kann z.B. Notepad++ verwendet werden. Kann bitte jemand die letzten 4 Posts von mir löschen? Wiki Language mag keine shell scripts.

Merci und Gruss Achim

Seafile startup script (MIME Base64):

IyEvYmluL2Jhc2gNCiMjIyBCRUdJTiBJTklUIElORk8NCiMgUHJvdmlkZXM6ICAg ICAgICAgIFNlYWZpbGUgU2VydmVyDQojIFJlcXVpcmVkLVN0YXJ0OiAgICAkcmVt b3RlX2ZzICRzeXNsb2cgbXlzcWwNCiMgUmVxdWlyZWQtU3RvcDogICAgICRyZW1v dGVfZnMgJHN5c2xvZyBteXNxbA0KIyBEZWZhdWx0LVN0YXJ0OiAgICAgMiAzIDQg NQ0KIyBEZWZhdWx0LVN0b3A6ICAgICAgMCAxIDYNCiMgU2hvcnQtRGVzY3JpcHRp b246IFN0YXJ0IFNlYWZpbGUtRGFlbW9uIGF0IGJvb3QgdGltZQ0KIyBEZXNjcmlw dGlvbjogICAgICAgRW5hYmxlIHNlcnZpY2UgcHJvdmlkZWQgYnkgU2VhZmlsZS4N CiMjIyBFTkQgSU5JVCBJTkZPDQoNCiMgU2V0IG1heCBzdGFydHVwIHdhaXQgdGlt ZSBpbiBzZWNvbmRzDQpNQVhfU1RBUlRVUF9XQUlUX1RJTUU9MzANCkNVUl9TVEFS VFVQX1dBSVRfVElNRT0wDQpzRj0iKyVZLSVtLSVkOiVIOiVNOiVTIg0KDQojIENo YW5nZSB0aGUgdmFsdWUgb2YgInVzZXIiIHRvIHlvdXIgbGludXggdXNlciBuYW1l DQp1c2VyPXNlYWZpbGUNCg0KIyBDaGFuZ2UgdGhlIHZhbHVlIG9mICJzZWFmaWxl X2RpciIgdG8geW91ciBwYXRoIG9mIHNlYWZpbGUgaW5zdGFsbGF0aW9uDQpzZWFm aWxlX2Rpcj0vaG9tZS9zZWFmaWxlL2hhaXdlbg0Kc2NyaXB0X3BhdGg9JHtzZWFm aWxlX2Rpcn0vc2VhZmlsZS1zZXJ2ZXItbGF0ZXN0DQpzZWFmaWxlX2luaXRfbG9n PSR7c2VhZmlsZV9kaXJ9L2xvZ3Mvc2VhZmlsZS5pbml0LmxvZw0Kc2VhaHViX2lu aXRfbG9nPSR7c2VhZmlsZV9kaXJ9L2xvZ3Mvc2VhaHViLmluaXQubG9nDQoNCiMg Q2hhbmdlIHRoZSB2YWx1ZSBvZiBmYXN0Y2dpIHRvIHRydWUgaWYgZmFzdGNnaSBp cyB0byBiZSB1c2VkDQpmYXN0Y2dpPWZhbHNlDQojIFNldCB0aGUgcG9ydCBvZiBm YXN0Y2dpLCBkZWZhdWx0IGlzIDgwMDAuIENoYW5nZSBpdCBpZiB5b3UgbmVlZCBk aWZmZXJlbnQuDQpmYXN0Y2dpX3BvcnQ9ODAwMA0KDQpjYXNlICIkMSIgaW4NCiAg ICAgICAgc3RhcnQpDQogICAgICAgICAgICAgICAgZWNobyAiJCgvYmluL2RhdGUg JHNGKSBTdGFydCBTZWFmaWxlIiAgPj4gJHtzZWFmaWxlX2luaXRfbG9nfQ0KDQog ICAgICAgICAgICAgICAgTVlTUUxfU1RBVFVTPSQoL3NiaW4vaW5pdGN0bCBsaXN0 IHwvYmluL2dyZXAgbXlzcWwgfCAvdXNyL2Jpbi9hd2sgJ3twcmludCAkMn0nKQ0K DQogICAgICAgICAgICAgICAgd2hpbGUgWyAkTVlTUUxfU1RBVFVTICE9ICJzdGFy dC9ydW5uaW5nLCIgXQ0KICAgICAgICAgICAgICAgIGRvDQogICAgICAgICAgICAg ICAgICAgICAgICBzbGVlcCAxDQogICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICBNWVNR TF9TVEFUVVM9JCgvc2Jpbi9pbml0Y3RsIGxpc3QgfC9iaW4vZ3JlcCBteXNxbCB8 IC91c3IvYmluL2F3ayAne3ByaW50ICQyfScpDQogICAgICAgICAgICAgICAgICAg ICAgICBsZXQgQ1VSX1NUQVJUVVBfV0FJVF9USU1FKz0xDQoNCiAgICAgICAgICAg ICAgICAgICAgICAgIGlmIFsgJENVUl9TVEFSVFVQX1dBSVRfVElNRSAtZ3QgJE1B WF9TVEFSVFVQX1dBSVRfVElNRSBdDQogICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICB0 aGVuDQogICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgIGVjaG8gIiQoL2Jp bi9kYXRlICRzRikgQ2Fubm90IHN0YXJ0IFNlYWZpbGUgYmVjYXVzZSBNeVNRTCBp cyBub3QgcnVubmluZyEiID4+ICR7c2VhZmlsZV9pbml0X2xvZ30NCiAgICAgICAg ICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgZXhpdCAxDQogICAgICAgICAgICAgICAg ICAgICAgICBmaQ0KICAgICAgICAgICAgICAgIGRvbmUNCg0KICAgICAgICAgICAg ICAgIHN1ZG8gLXUgJHt1c2VyfSAke3NjcmlwdF9wYXRofS9zZWFmaWxlLnNoIHN0 YXJ0ID4+ICR7c2VhZmlsZV9pbml0X2xvZ30NCiAgICAgICAgICAgICAgICBpZiBb ICAkZmFzdGNnaSA9IHRydWUgXTsNCiAgICAgICAgICAgICAgICB0aGVuDQogICAg ICAgICAgICAgICAgICAgICAgICBzdWRvIC11ICR7dXNlcn0gJHtzY3JpcHRfcGF0 aH0vc2VhaHViLnNoIHN0YXJ0LWZhc3RjZ2kgJHtmYXN0Y2dpX3BvcnR9ID4+ICR7 c2VhaHViX2luaXRfbG9nfQ0KICAgICAgICAgICAgICAgIGVsc2UNCiAgICAgICAg ICAgICAgICAgICAgICAgIHN1ZG8gLXUgJHt1c2VyfSAke3NjcmlwdF9wYXRofS9z ZWFodWIuc2ggc3RhcnQgPj4gJHtzZWFodWJfaW5pdF9sb2d9DQogICAgICAgICAg ICAgICAgZmkNCiAgICAgICAgOzsNCiAgICAgICAgcmVzdGFydCkNCiAgICAgICAg ICAgICAgICBzdWRvIC11ICR7dXNlcn0gJHtzY3JpcHRfcGF0aH0vc2VhZmlsZS5z aCByZXN0YXJ0ID4+ICR7c2VhZmlsZV9pbml0X2xvZ30NCiAgICAgICAgICAgICAg ICBpZiBbICAkZmFzdGNnaSA9IHRydWUgXTsNCiAgICAgICAgICAgICAgICB0aGVu DQogICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICBzdWRvIC11ICR7dXNlcn0gJHtzY3Jp cHRfcGF0aH0vc2VhaHViLnNoIHJlc3RhcnQtZmFzdGNnaSAke2Zhc3RjZ2lfcG9y dH0gPj4gJHtzZWFodWJfaW5pdF9sb2d9DQogICAgICAgICAgICAgICAgZWxzZQ0K ICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgICAgc3VkbyAtdSAke3VzZXJ9ICR7c2NyaXB0 X3BhdGh9L3NlYWh1Yi5zaCByZXN0YXJ0ID4+ICR7c2VhaHViX2luaXRfbG9nfQ0K ICAgICAgICAgICAgICAgIGZpDQogICAgICAgIDs7DQogICAgICAgIHN0b3ApDQog ICAgICAgICAgICAgICAgc3VkbyAtdSAke3VzZXJ9ICR7c2NyaXB0X3BhdGh9L3Nl YWZpbGUuc2ggJDEgPj4gJHtzZWFmaWxlX2luaXRfbG9nfQ0KICAgICAgICAgICAg ICAgIHN1ZG8gLXUgJHt1c2VyfSAke3NjcmlwdF9wYXRofS9zZWFodWIuc2ggJDEg Pj4gJHtzZWFodWJfaW5pdF9sb2d9DQogICAgICAgIDs7DQogICAgICAgICopDQog ICAgICAgICAgICAgICAgZWNobyAiVXNhZ2U6IC9ldGMvaW5pdC5kL3NlYWZpbGUg e3N0YXJ0fHN0b3B8cmVzdGFydH0iDQogICAgICAgICAgICAgICAgZXhpdCAxDQog

ICAgICAgIDs7DQplc2FjDQo=

BLinz

821 Tage zuvor
Punkte 0+-

Mhh, da smit dem Start war mich dann auch noch aufgefallen. meine Lösung war das ich als Cronjob einfach folgendes eingetragen habe:

@reboot sleep 120 && service seafile-server start

@reboot sleep 240 && service seafile-server start

meddie

754 Tage zuvor
Punkte 0+-

Die Anleitung ist Klasse. Was bei mir aber nicht funktioniert ist der Upload über Browser bzw vom Android Device. Wenn ich im Browser versuche ein Dokument hochzuladen bekomme ich im Chrome einen unknown Error und im IE einen Object Error. Auch kann ich keine Datei runterladen über den Browser. Über die App am PC gehts der Upload scheinbar. Habe zum Testen eine Datei in dem Ordner abgelegt, die wurde synchronisiert und erschien im Browser. Ich kann die Datei im Browser öffnen ist eine Textdatei, aber nicht runterladen.

Habt Ihr eine Iddee was es sein kann

Danke Sehr

meddie

754 Tage zuvor
Punkte 0+-

Ich habe den Fehler gefunden, in der seahub_settings.py müssen ganz am Ende zwei Zeilen eingetragen werden FILE_SERVER_ROOT = 'http://ip:8082' HTTP_SERVER_ROOT = 'http://ip:8082'

Und schon klappt der Browser Upload

SpiGAndromeda

694 Tage zuvor
Punkte 0+-

Hi,

ich hab nach langer Zeit mal den Versuch unternommen das ganze erstmal unter http zu stelle nach der Anleitung hier. Aber nach der Anleitung ist alles genau wie vorher. Unter http nicht erreichbar. Aber nach wie vor unter Port 8000. Wenn auf meine Domain gehe bekomme ich im Internet nichts und im lokalen Netz nur die "Index of" Seite von Apache. Aber dort in der Liste ist keine Eintragung.

Ich hoffe ihr könnt mir hier helfen.

Micha

591 Tage zuvor
Punkte 0+-

Danke, Top-Anleitung. Ich hatte versucht Seafile mittels Upstart configuration (auf Ubuntu 14.04 LTS) mit dem richtigen Rechten zu starten, das hat aber leider nie gut geklappt -> Seafile startete als root und damit waren die Dateirechte im Repro murks.

Dein init.d script ist besser!

gbarut@gmx.de

541 Tage zuvor
Punkte 0+-

Ich habe entsprechend Ihrer Anleitung seafile mit virtualhost installiert. Sobald ich aber mein virtualhost.conf Datei starte, bekomme ich den folgenden Fehler: AH00526: Syntax error on line 4 of /etc/apache2/mods-enabled/fastcgi.conf: The FastCgiIpcDir command must preceed static FastCGI server definitions Action 'configtest' failed. The Apache error log may have more information.

Ich habe jedoch fastcgi.conf nicht editiert. Die Datei wurde während der Installation generiert. Sie besteht aus den folgenden Zeilen:

AddHandler fastcgi-script .fcgi

  1. FastCgiWrapper /usr/lib/apache2/suexec

FastCgiIpcDir /var/lib/apache2/fastcgi


Jeder Hinweis ist willkomen. Vielen Dank

Gazi

Manfred

487 Tage zuvor
Punkte 0+-

Vielen Dank für die detaillierte Installationsanweisung. Bis zum Punkt 10 (seafile server aut. starten) hat alles wunderbar und auf Anhieb geklappt (Version 4.4.7 des seafile servers). Ab den Punkt 10.1 gings bei mir allerdings nicht mehr weiter. Es kamen zwar keinerlei Fehlermeldungen, der Apache lief auch mit seiner "Defaut Startpage", die Weiterleitung zum Seafile server hat jedoch nicht funktioniert.

Das ist aber nicht so tragisch, da ich die seafile sync Funktionen eh überwiegend im lokalen Netzwerk benötige. Der externe Zugriff wäre nur die Krönung, das Sahne-Häubchen gewesen.

nicolo.baechler@outlook.com

211 Tage zuvor
Punkte 0+-

Guten Tag

Super Anleitung. Aber bei mir stellt es keine verbindung her. Die Webseite ist unter der IP erreichbar, aber nicht unter der Domain.

Danke!
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